Bevor wir darauf eingehen, wann und wie oft man seine Buchenhecke schneiden sollte, sollten wir uns erst mit der Buchenhecke allgemein befassen. Die Buchenhecke ist bei vielen Gartenbesitzern sehr beliebt, da sich aufgrund der vielen verschiedenen Sorten für jede Bodenart eine geeignete Pflanze findet. Sehr beliebt ist die Rotbuche (Fagus sylvatica), die besonders in lehmigen und kalkhaltigen Böden gut gedeiht. Zwar verdorren die Blätter der Rotbuche im Winter, aber sie verliert ihr Blätterkleid nicht. Hierdurch bietet diese Heckenpflanze auch im Winter ausreichend Sichtschutz. Im Frühling sprießen wieder neue Triebe.

Wann sollte ich meine Buchenhecke schneiden?

Wenn die Buchenhecke im Winter braune Blätter trägt, fragt sich so mancher Gartenbesitzer, ob jetzt der richtige Zeitpunkt ist, die Hecke zu schneiden. Von einem Beschnitt im Winter raten wir jedoch ab. Das Schneiden kann den natürlichen Wachstumsprozess der Pflanze beeinträchtigen. Die Pflanze wird nämlich von selbst die verdorrten Blätter abwerfen und durch neue Triebe ersetzen. Daher sollten Sie mit dem Schneiden der Buchenhecke warten, bis die jungen Blätter genug Zeit hatten, zu sprießen. Wir schneiden unsere Buchenhecken im Juni. Unser Tipp: Sie sollten vor der Sommersonnenwenden, dem längsten Tag des Jahres, Ihre Buchenhecke schneiden, um den idealen Zeitpunkt nicht zu verpassen.

Wie und wie oft sollte ich meine Buchenhecke schneiden?

Meisten möchten wir, dass das Blätterwerk der Hecke dicht und voll wird. Daher empfehlen wir, die Buchenhecke noch einmal im September zu schneiden. Damit die Pflanze genügend Zeit hat, sich auf den Winter vor zu bereiten, sollten Sie die Buchenhecke in den ersten zwei Wochen im September schneiden. So schützen Sie die Pflanzen auch vor unerwartetem Nachfrost. Unser Tipp für’s Schneiden selbst: Benutzen Sie eine scharfe Schere und sprühen Sie die Hecke vor dem Schneiden nass. Noch besser für die Pflanze ist es, wenn sie an einem regnerischen Tag geschnitten wird. Nasses Holz lässt sich besser schneiden, wodurch Sie der Pflanze weniger Schnittwunden zufügen. Außerdem bleibt Ihr Schneidewerkzeug so länger scharf.

Gehören die Rotbuche und die Hainbuche zur selben Familie?

Die Antwort ist einfach: nein. Auch wenn der Name es vermuten lässt, gehören Rotbuchen und Hainbuchen nicht zur selben Familie. Schauen wir uns einmal deren lateinischen Namen an: Der Baum wird auch Fagus sylvatica genannt und gehört zur Buchenfamilie (Fagaceae). Im Gegensatz dazu trägt die Hainbuche den lateinischen Namen Carpinus betulus. Damit gehört sie zur Birkenfamilie. Obwohl die Hainbuche kein Baum ist, kann eine Hainbuchenhecke sehr groß werden und verwildern, wenn man sie nicht regelmäßig pflegt. Daher empfehlen wir, Ihre Buchenhecke regelmäßig zu schneiden.