Der Rhododendron ist wegen seiner besonders schönen Blüten bei vielen Gartenbesitzern beliebt. Nicht nur das: Er kann sowohl als Hecke, aber auch solitär gepflanzt werden. Außerdem gilt der Rhododendron als besonders pflegeleichte Heckenpflanze. Genügend gute Gründe also, einen Rhododendron zu pflanzen. Damit Sie besonders lange Freude an Ihrem Rhododendron haben, sollten Sie sich mit der richtigen Pflege des Rhododendrons vertraut machen. Pflegeleicht bedeutet nämlich nicht, dass der Rhododendron überhaupt keine Pflege benötigt. Unsere Gärtner erklären, wie Sie Ihren Rhododendron das ganze Jahr über richtig pflegen.

Einen Rhododendron pflanzen

Wussten Sie, dass der Name Rhododendron aus dem Griechischem kommt? ‘Rhodos’ bedeutet Rose. ‘Dendron’ ist das griechische Wort für Baum. Rhododendron heißt also übersetzte Rosenbaum. Auch wenn er nicht zur Familie der Rosengewächse gehört, hat er zumindest genauso schöne Blüten. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei: Ein Rhododendron Roseum hat schöne, rosa Blüten. Die Sorten Catawbiense Boursalt und Catawbiense Grandiflorum sind lila. Oder vielleicht gefällt Ihnen ja auch der weiße Rhododendron Cunninghams White?

Für alle Sorten gilt, dass sie das ganze Jahr über gepflanzt werden können – außer bei Frost oder extremer Trockenheit. Der beste Zeitpunkt, um einen Rhododendron zu pflanzen, ist im Frühling. Bereits im Sommer erblüht der Strauch oder die Hecke dann in den schönsten Farben. Achten Sie beim Einpflanzen darauf, dass die Pflanze im Halbschatten steht. Der Rhododendron braucht Sonne, um zu wachsen. Allerdings verbrennen die Blätter in der prallen Sonne schnell. Daher sollten Sie einen Standort wählen, an dem die Pflanze sowohl Sonne als auch Schatten bekommt.

Rhododendron-Pflege in den verschiedenen Jahreszeiten

Je nach Jahreszeit hat der Rhododendron andere Bedürfnisse. Damit Ihre Hecke das ganze Jahr über gesund bleibt, sollten Sie folgendes beachten:

- Frühling: Da der Rhododendron verblühte Blüten nicht selbst abstößt, sollten Sie diese regelmäßig entfernen. Die Pflanze kann dann neu austreiben. Schneiden Sie untere Äste, die kahl geworden sind, und unerwünschte Seitentriebe weg. Achten Sie darauf, dass der Boden immer feucht ist.

- Sommer: In den wärmsten Monaten des Jahres ist es wichtig, dass der Rhododendron immer ausreichend Wasser bekommt. Rhododendren trockenen schnell aus! Daher sollten die Pflanze zusätzlich gießen, wenn es nicht genug regnet. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Wenn die Pflanze zu schnell wächst, können Sie das Wachstum verlangsamen, indem Sie den Rhododendron „auf dem Trockenen sitzen lassen“.

- Herbst: Der Herbst ist der ideale Zeitpunkt, um Rhododendren umzupflanzen (falls nötig). Nach der Blütezeit ist die Pflanze jetzt in einer Ruheperiode. Außerdem konnte sie sich von der Hitze des Sommers erholen. Wenn Sie den Rhododendron im Herbst umpflanzen, hat die Pflanze noch genug Zeit, sich vor dem Wintereinbruch zu verwurzeln. Ansonsten benötigt der Rhododendron im Herbst keine Pflege.

- Winter: Im Winter ist es wichtig, dass Sie den Rhododendron vor Frost schützen. Geben Sie in dieser Zeit kein oder nur wenig Wasser. Wenn es friert, aber gleichzeitig die Sonne scheint, kann der Rhododendron austrocknen. Gießen ist jedoch keine Lösung, da der Boden und die Wurzeln noch weiter einfrieren. Sorgen Sie stattdessen für Schatten, zum Beispiel indem Sie die Pflanze mit einer Bambusmatte abdecken.

Probleme bei der Rhododendron-Pflege

Man erkennt an dem Blättern des Rhododendrons, ob es der Pflanze gut geht. Braune, vertrocknete Blätter sind ein Zeichen von Wassermangel bzw. Verbrennen. Wenn sich die Blätter gelb verfärben, deutet das auf einen Nährstoffmangel hin. Rhododendren stehen am liebsten in kalkarmem, saurem Boden. Gelbe Blätter sind ein Zeichen dafür, dass der Boden nicht sauer genug ist. In diesem Fall sollten Sie die Pflanze mit eisen- und mangnesiumhaltigem Dünger düngen.

Unsere Rhododendren

Sie wissen jetzt genau, wie Sie Rhododendron das ganze Jahr über richtig pflegen. Fehlt nur noch der richtige Rhododendron im Garten, oder?