Die Rotbuche ist hierzulande weit verbreitet. Man findet sie sowohl in unseren Gärten als auch wild wachsend. Leider sind Pflanzen, die besonders beliebt sind, besonders anfällig. Das kommt zum einen durch eine zu schnelle Aufzucht. Zum anderen verbreiten sich Krankheiten und Schädlinge, die die Pflanze befallen können, schneller. Das gilt auch für die Rotbuche. Außerdem trocknet die Pflanze schnell aus. Braune Blätter und Belag sind ein Anzeichen dafür, dass die Buche krank ist. Ist Ihre Buchenhecke noch zu retten?

Braune Blätter: Stirbt meine Buchenhecke?

Es gibt verschiedene Anzeichen dafür, dass eine Buche stirbt. In manchen Fällen ist die Pflanze noch zu retten. Meistens bedeutet es jedoch, dass Sie Ihre Buchenhecke ersetzen sollten. Sowohl Rotbuchen als auch bei Blutbuchen bekommen braune Blätter, wenn der Strauch sein Lebensende erreicht hat. Mit anderen Worten: Auch wenn alles grünt und blüht, sieht der Strauch aus wie im Winter. Die Blätter vertrocknen und ein Teil fällt sogar aus.

Schimmel bei der Buche erkennen

Ein weiteres Anzeichen für eine sterbende Buche sind Streifen oder Kügelchen auf Blättern und Zweigen. Diese sind ein Zeichen für eine Schimmelinfektion. Wenn nur einige wenige Äste und Zweige betroffen sind, können Sie diese wegschneiden. Wie stelle ich fest, ob ein Ast oder Zweig unwiderruflich beschädigt ist? Dazu gibt es einen einfachen Trick: Biegen Sie den Zweig. Lässt er sich leicht biegen und ist grün? Dann hat der Zweig noch genügend Feuchtigkeit und kann noch heilen. Wenn der Zweig hingegen abbricht und sich trocken anfühlt, dann ist dieser Teil der Pflanze nicht mehr zu retten.

Warum stirbt meine Buchenhecke?

Es gibt viele Gründe, warum eine Buchenhecke stirbt: Alter, Trockenheit, zu viel Regen, langanhaltender starker Wind, Schimmel oder Gift sind einige Möglichkeiten. In den meisten Fällen ist es am besten, die sterbenden Pflanzen zu ersetzen.

Wenn Sie merken, dass Ihre frisch gepflanzte Buchenhecke braune Blätter bekommt oder schlapp aussieht, sollten Sie schnell handeln. Junge Buchen können in warmen und trockenen Perioden austrocknen. Wenn die Hecke noch nicht dichtgewachsen ist, schützen die Blätter den Rest der Pflanze noch nicht. Der verholzte Teil der Buche trocknet bei direkter Sonneneinstrahlung nämlich schnell aus. Das ist übrigens auch der Grund, warum eine Buchenhecke ihre braunen Blätter im Winter nicht verliert. Die Blätter schützen den Stamm und die Zweige vor der Wintersonne.

Wenn Ihre frisch gepflanzte Buchenhecke nicht mehr ganz frisch aussieht, sollten Sie die Pflanzen gießen und wenn möglich, vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.