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Eibe

GEMEINE EIBE (TAXUS BACCATA) – EIBENHECKE

Die Taxus Baccata (Gemeine Eibe) ist eine sehr bekannte Pflanze. Die günstigen Klimabedingungen in West-Europa machen die Eibe zu einer beliebten Heckenpflanze. Außerdem braucht die Eibe nur wenig Pflege und behält im Winter ihre grüne Farbe. Die Eibe wächst langsam und lässt sich sehr einfach zurückschneiden. Sie ist eine pflegeleichte Heckenpflanze, die auch viel Sichtschutz bietet, da die Pflanze ein sehr dichtes Nadelgehölz hat. 

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EIBE KAUFEN (TAXUS BACCATA – GEMEINE EIBE) - EIBENHECKE

Der Kauf einer Eibe ist für Ihren Garten immer eine gute Wahl. Die Gemeine oder Europäische Eibe ist eine Nadelpflanze, die ca. 18 m hoch werden kann. Durch ihre dunkelgrüne Farbe und die feine Struktur (kurze Nadeln) kann man mit der Eibe sehr gut eine geradlinige Hecke bilden. Die Eibe findet sich in vielen ländlichen Gärten, bei Schlössern und Landgütern. Die Eibe verleiht Ihrem Garten eine klassische Ausstrahlung. Die Europäische Eibe lässt sich einfach schmal gestalten, ca. 50-100 cm, und hat auch eine hohe Dichte, mit der Sie für viel Privatsphäre sorgen können. Die Pflanze wächst ca. 30 cm pro Jahr. Sie wächst nicht besonders schnell, wodurch Sie mit dem Rückschnitt ohne viel Schnittgut leicht Schritt halten können. Im Webshop von HeckenpflanzenTotal können Sie auf einfache Weise eine Pflanze kaufen. Unser praktischer Heckenrechner hilft Ihnen bei der Berechnung der Anzahl Pflanzen, die Sie für einen laufenden Meter brauchen. Möchten Sie eine Eibe kaufen? Wir liefern die Pflanzen immer ins Haus; ab einem Bestellwert von € 150,00.

 

WIE SCHNELL WÄCHST DIE HECKE?

Ein Taxus kann sehr alt werden. Man sagt, dass in England Eiben stehen, die es schon vor dem Beginn der Jahreszählung gab. Taxus baccata ist ein langsam wachsender Baum. Aber es ist ganz einfach eine der schönsten Hecken und darum wert, sich etwas in Geduld zu üben. Zur Bildung einer Hecke ist diese Geduld sicher notwendig. Bei HeckenpflanzenTotal erhalten Sie die Eibe in verschiedenen Größen. So kommen Sie doch in den Genuss einer schnell vollentwickelten Hecke für Ihren Garten.

MEDIZINISCHE WIRKUNG

Diese Pflanze enthält einen Stoff, mit dem ein Medikament gegen Krebs hergestellt werden kann. HeckenpflanzenTotal liefert das Schnittgut bei einem Fabrikanten ab, der den Pflanzenresten einen Stoff entzieht, der zur  Anti-Krebs-Wirkung dieses Medikaments beiträgt. Dieser Stoff, den die Europäische Eibe enthält, heißt Baccatin und er wird für das Anti-Krebs-Mittel verwendet. 

HECHENPFLANZENTOTAL

HeckenpflanzenTotal ist eine Spezialist auf dem Gebiet von Heranziehen und Verkauf von Heckenpflanzen. Die Heckenpflanzen sind mit Wurzelballen, im Topf und als Heckenelement erhältlich. Die Heckenpflanzen für Fertig-Hecken finden Sie bei der Kategorie Fertig-Hecken. Auch Eiben haben wir fertig vorrätig, sie sind direkt lieferbar.

TAXUS & GESUNDHEIT

Pflanzen sind gesund. Das wussten wir eigentlich schon, nur sind wir uns dessen nicht immer bewusst. Als Teil eines gesunden Lebens ist eine lebende Hecke sicherlich ein guter Tipp. Die Hecke sorgt nicht nur für Farbe im Leben (und Garten), sondern auch für eine gewisse Ruhe. Die Natur ist ganz nahe, die Vögel zwitschern, und die Hecke filtert gleichzeitig auch den Feinstoff aus der Luft und reduziert den CO2-Gehalt. Zusätzlich sorgt die Eibe auch noch für eine ausgezeichnete und weit bessere Schalldämpfung als z. B. ein Holzzaun, weil sie Geräusche absorbiert. Wenn Sie sich für eine natürliche Hecke entscheiden, entscheiden Sie sich damit für Ihre Gesundheit und mehr Privatsphäre.

DIE AUSSTRAHLUNG DER EIBE

Die Gemeine Eibe gibt es in zwei Formen, die männliche und die weibliche. Wer rote Beeren an der Pflanze haben möchte, muss sowohl die männliche als die weibliche Eibe pflanzen. Die Blüte der Eibe kann man im Frühjahr sehen (männliche Pflanze). Die Blüten haben gelbe kugelförmige Kegel. Die weibliche Pflanze kann man an den roten Beeren am Ende des Sommers bzw. Anfang des Herbsts erkennen. Die Eibe ist ein immergrüner Nadelbaum. Die Nadeln sind flach und länglich, dunkelgrün, ca. 4 cm lang und 3 mm breit. Die Blätter sitzen gedreht am Zweig fest. Die Rinde ist dünn, schuppig und rotbraun und ähnelt der einer Fichte. Manchmal hängen vollständige Schwammkolonien am Stamm. Man findet die Eibe oft in Gärten mit einer luxuriösen Ausstrahlung, z. B. in den Gärten von Versailles. Die Eibe lässt Formschnitt in vielen Formen zu und besitzt dadurch eine geradlinig klassische und moderne Ausstrahlung.

Die Pflanze bildet Samenkegel. Jeder Kegel enthält einen Samen und ist 6-8 mm lang. Während des Wachstums im Frühjahr ist dieser Kegel noch hart, aber wenn er reift, bildet er eine rote Beere. Diese rote Beere ist gleichzeitig ein Samenmantel (fruchtähnlich). In jeder roten Beere befindet sich ein Samen. Die Reifung dauert ca. 6-9 Monate. Wenn der Samen reif ist, lässt die Pflanze die Beere fallen und der Samen sucht dann ca. 2-3 Monate nach einer Stelle, an der er wurzeln und seine Art verbreiten kann. Der Samenmantel bzw. die rote Beere wird von allerlei Vögeln gefressen, z. B. von Amseln und Drosseln. Die Vögel essen das Fruchtfleisch um den Samen herum auf und scheiden den Samen als Ganzes wieder aus. Die harten Kerne sind nämlich giftig. Der Samenmantel ist nicht giftig, sondern nährreich und schmeckt süß, während der Kern (der Samen) bitter ist.

TAXUS BACCATA SCHNEIDEN – EIBENHECKE SCHNEIDEN

Eine Eibe braucht nicht oft zurückgeschnitten zu werden. Diese Pflanze wächst langsam (ca. 30 cm pro Jahr). Man kann die Eibe zwei Mal im Jahr schneiden, im Juni und im September. Wenn Sie eine Hecke möchten, die noch in die Höhe wachsen muss, sollten Sie beim ersten Mal lediglich die Seiten zurückschneiden. Auf diese Weise steckt die Pflanze ihre Energie in das Höhenwachstum und kann sie unten schön zuwachsen. Für den Rückschnitt der Eibe sollte man eine kräftige Heckenschere oder eine elektrische Gartenschere benützen. Die Gemeine Eibe hat nämlich starkes Holz. Die jungen Triebe sind leicht zu schneiden, aber nach einem Jahr ohne Rückschnitt ist es schon schwieriger, ohne elektrische Schere auszukommen. Beim Schnitt ist es gut, die Oberseite etwas schmäler zu schneiden als die Unterseite, so dass die Sonne die Blätter gut erreichen kann. Auf diese Weise wächst die Pflanze schön gleichmäßig. Eine Eibe kann bis aufs Holz zurückgeschnitten werden, dies ist jedoch nicht ratsam. Dann braucht die Pflanze sehr lange, bis sie wieder austreibt. Beachten Sie darum beim Rückschnitt, dass weit zurückschneiden dazu führt, dass es Jahre dauert, bis die Pflanze wieder dieselbe Größe erreicht hat. Der Taxus ist eine starke Pflanze. Haben Sie ihn versehentlich zu weit zurückgeschnitten? Kein Problem, meist überlebt es die Pflanze. Um eine schöne Dichte / ein kompaktes Wachstum zu erzielen, ist ein regelmäßiger Rückschnitt sicher zu empfehlen; die Pflanze verzweigt sich dann gut.

GIFTIGE EIBE

Die meisten Menschen wissen nicht, dass die Eibe giftig ist. In einem Garten kann die Eibe meist keinen Schaden anrichten, weil sie als Hecke oder Solitär gepflanzt wird, Zudem befinden sich die giftigsten Teile der Pflanze im Kern der Beere, die die Pflanze nur ein paar Monate im Jahr trägt. Während des Rückschnitts hat die Pflanze meist keine Beeren. Auch die Nadeln sind giftig, man müsste aber schon großen Mengen davon essen, um krank zu werden. Der Taxus baccata trägt eine rote Beere. Das griechische Wort Toxon bedeutet dasselbe wie Taxus, ist aber auch eine Bezeichnung für Gift; toxisch bedeutet giftig. Die rote Beere selbst ist nicht giftig und wird sogar von den meisten Vögeln gefressen, der Kern (der Samen) ist giftig und wird von den Vögeln als Ganzes wieder ausgeschieden. Baccata bedeutet im Lateinischen (rote) Beeren tragend. Die Pflanze ist nicht nur giftig, sondern kann auch heilen. In der Pflanze befindet sich der Stoff Taxin, der oft als Pfeilgift benutzt wird (bei der Jagd mit Pfeil und Bogen). Taxin verursacht u. a. Herzrhythmusstörungen. Ein weiterer Stoff der Pflanze ist Baccatin. Dieser sorgt dafür, dass die Tiere die Pflanze nicht essen. Baccatin wird auch in einem Medikament gegen Krebs verwendet (Chemotherapie). Dieser Stoff befindet sich in den Nadeln der Pflanze. In den Niederlanden gibt es mehrere Betriebe, die die Nadeln sammeln. Als Privatperson kann man seine Eibenhecke schneiden und das Schnittgut von diesen Firmen abholen lassen, die es zu einem Bestandteil des Krebsmedikaments verarbeiten. Stoffe der Eibe sind einer der am meisten verwendeten Bestandteile gegen bestimmte Formen von Krebs.

TAXUS: MEDIKAMENT

Die Eibe ist ein viel verwendeter Grundstoff für ein Medikament gegen Krebs. Baccatin, ein Stoff, der sich in den Nadeln der Pflanze befindet, wird von spezialisierten Firmen gesammelt und dann zu einem brauchbaren Grundstoff verarbeitet. Bei Chemotherapie wird in 50 % der Fälle ein Medikament gewählt, das den weiterverarbeiteten Stoff aus der Eibe enthält.

Das Schnittgut, das eingesammelt wird, muss allerdings sauber und jung sein. Das bedeutet, dass nur einjähriges Schnittgut geeignet ist, das nicht länger als 30 cm und nicht dicker als 0,5 cm ist. Holzige Zweige sind nicht brauchbar. Das Schnittgut darf auch nicht verschmutzt sein. Darum muss mit Plastik unter den Pflanzen geschnitten werden, so dass das Schnittgut darauf fällt und nicht auf die Erde.

Das Baccatin kann in den Wirkstoff Taxol umgewandelt werden. Taxol stabilisiert die Mikrotubuli in den Zellen und hemmt so die Zellteilung. Heute wird es gegen Eierstockkrebs, Brustkrebs, manche Hautkrebsarten und Formen von Lungenkrebs eingesetzt. Um einen Patienten behandeln zu können, brauchte man früher ungefähr 6 große hundertjährige Pazifische Eiben. In der Vergangenheit wurden aus diesem Grund auch viele Wäldern abgeholzt. In der Zwischenzeit wurde eine Technik entwickelt, die eine semi-synthetische Gewinnung von Taxol ermöglicht. Hierbei wird der Stoff nicht direkt aus der Pazifischen Eibe gewonnen, sondern aus der Europäischen Eibe (Taxus baccata), die sich viel leichter heranziehen lässt. So bleibt die Natur erhalten, Die Gewinnung von Taxol ist inzwischen eine Milliardenindustrie geworden.

DAS ALTER DER EIBE

Die Eibe kann bis zu 2.000 Jahre alt werden. Es gibt sogar Taxusbäume (Eiben), die älter als die Jahreszählung sind. In England kann man diese Bäume noch finden. Mit einem Durchmesser von 4 m und einem Umfang von 10 m sind dies die echten Riesen unserer Welt.

Des Bestimmen des Alters ist nicht immer leicht. Viele Eiben sind innen hohl und ihre Wurzeln wachsen gegen den bestehenden Stamm an. Der hohle Taxus kann sich sogar von innen aus mit neuem Holz erneuern. Einschätzungen des ungefähren Alters der Bäume werden durch Messen des Umfangs en des Durchmessers des Baums gemacht. Bei jüngeren Bäumen werden auch die Jahrringe gezählt, die als Vergleichsmaterial für die noch lebenden Bäume zählen. Die Eibe ist die am längsten lebende europäische Pflanze.

Die Eibe ist ein Baum, der in religiöser Hinsicht bei Tod und Leben eine Rolle spielt. Auf Friedhöfen auf der ganzen Welt trifft man die jahrhundertealte Eibe an. Diese Bäume können ruhig und ohne Störungen wachsen. Alten Quellen zufolge ist der älteste Taxus nicht weniger als 5.000 Jahre alt. Dieser Baum befindet sich im schottischen Fortingall und ist auch nach dem Ort benannt, nämlich Fortingall Yew. Es wurden einige Bücher darüber geschrieben und auf vielen religiösen Bildern ist ein Taxusbaum abgebildet. Das mittelalterliche irische “Book of Lismore” zeichnet ein Gedicht auf, bei dem 3 lebende Figuren in einer Eibe abgebildet sind, die mit ihren immergrünen Zweigen das Symbol des ewigen Lebens ist.

Viele Taxusbäume, die so alt sind, standen schon, bevor das Land urbar gemacht wurde. In den Niederlanden steht ein alter Taxusbaum im Arboretum Trompenburg in Rotterdam. In Belgien findet man eine Eibe auf dem Landgut Valduc aus 1232. Ein sehr alter Wald befindet sich in Kingley Vale in England, wo Hunderte von Eiben stehen, die einen Umfang von 10 m haben und mehr als tausend oder sogar zweitausend Jahre alt sind. Für diejenigen, die mehr über diese Bäume wissen möchten, empfiehlt sich die Lektüre des Buchs “Meetings with Remarkable Trees“ von Thomas Pakenham. Der Autor beschreibt darin u. a. eine Eibe neben der St. Bartholomew’s Church, in deren hohlem Stamm sich sogar Bänke befinden, auf die man sich setzen kann.

TAXUS IN ALLEN JAHRESZEITEN

Die Eibe bleibt auch im Winter grün. Der Name der Pflanze wird mit der 13. altnordischen Rune Eihwaz in Verbindung gebracht und bedeutet eine Ankündigung des Tods im Winter. Der Taxus ist der Beschützer der Reise durch die öde Jahreszeit. Die Pflanze besitzt das ganze Jahr über eine schöne dunkelgrüne Farbe und ist aus diesem Grund ein konstantes Element im Garten.

WACHSTUM DER EIBE

Die Eibe zeigt ein besonderes Wachstum. Da die Zweige von Natur aus nach unten wachsen, berühren sie letztendlich den Boden. Wenn dies geschieht, wurzeln sie, und aus den Wurzeln wächst wieder ein neues Bäumchen. Diese Bäumchen wachsen alle in der Nähe des ursprünglichen Baums zu neuen Bäumen heran und bleiben miteinander verbunden. Auf die Dauer verschmelzen diese einzelnen Bäumchen wieder mit dem ursprünglichen Baum und wird alles ein großer Strauch. Durch diese Eigenschaft bekam die Eibe auch die Bedeutung von Tod und Wiedergeburt zugewiesen – neu wird alt.

Die Eibe ist eine ideale Pflanze für eine Hecke, die sich gut schneiden lässt und sich dadurch auch gut verzweigt. Der Taxus kann auf dem alten Holz sehr gut austreiben und eignet sich für die Armleuchter-Schnitttechnik. Die Eibe (Taxus baccata) wächst am besten auf nährreichem Boden.

TAXUSHOLZ

Das Holz der Eibe ist unwahrscheinlich stark und biegt sich auch noch gut. Aus diesem Grund wird Taxusholz für Bögen verwendet (Pfeil und Bogen). Auch in bekannten Feldschlachten wurden Taxusbögen benutzt, z. B. 1415 bei der Schlacht von Azincourt. Durch die Biegsamkeit und die Spannkraft des Holzes kamen die Pfeile viel weiter und gewann England gegen Frankreich. Das Holz wurde auch viel für Einlegearbeiten und das feine Holz für Drehbankarbeiten benutzt.

KRANKHEITEN DER EIBE

Eine bekannte Krankheit ist Phytophthora, ein Schimmel. Dieser Schimmel kommt oft bei Eiben vor, die in zu nasser Erde stehen. Dadurch entsteht Wurzelfäule mit diesem dazugehörigen Schimmel. Ein anderer „guter Bekannter“ des Taxus baccata ist der Taxuskäfer oder Dickmaulrüssler. Dieser Käfer frisst die Ränder der Nadeln und Wurzeln an.

 

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