Heute möchten wir erklären, wann und warum Sie Ihre Buchenhecke stark zurückschneiden sollten. Zuerst möchten wir jedoch ein kleines Missverständnis aus dem Weg räumen: Wenn wir von einer Buchenhecke sprechen, dann meinen wir eine Rotbuchenhecke. Trotz des ähnlichen Namens ist die Rotbuche nicht mit der Hainbuche verwandt. Auch wenn beide als Heckenpflanze verwendet werden, sind die Bedürfnisse beider Pflanzen verschieden. Hieran sollten Sie auch beim Schneiden der Buchenhecke denken.

Buchenhecke stark zuruckschneiden

 

Die Rotbuche (Fagus sylvatica Atropunicea) ist ein Baum, der oft für Hecken mit einer Höhe von 80 und 400 Zentimeter verwendet wird. Im Herbst werden die Blätter der Rotbuche erst orange und später braun. Der Baum wirft die vertrockneten Blätter im Winter jedoch nicht ab. Erst im nächsten Frühjahr werden die Blätter durch neue ersetzt. Im Gegensatz dazu wirft die Hainbuche oder Hagebuche (Carpinus betulus) ihre Blätter im Winter ab. Auch das Blatt der Hainbuche ist anders: Die Ränder sind nicht glatt, sondern doppelt gesägt. Zur Sicherheit: Im Rest des Artikels benutzen wir das Wort Buchenhecke. Wir meinen damit eine Rotbuchenhecke.

Warum sollte man eine Buchenhecke stark zurückschneiden?

Eine Buchenhecke soll vor allem schön voll und blickdicht werden. Daher sollte man vor allem junge Buchenhecke regelmäßig stark zurückschneiden. Das Schneiden der Hecke sorgt dafür, dass die Pflanze neue Seitenäste austreibt. So wächst die Pflanze wieder besonders voll nach. Haben Sie dabei keine Angst, zu viel zu schneiden: Man sollte die Rotbuche ungefähr bis auf die Hälfte einkürzen. Der Beschnitt stimuliert das Wachstum neuer, voller Äste und Blätter. Im Fall einer Buchenhecke ist zu viel wirklich besser als zu wenig: Aus einer jungen Rotbuche, die nicht oft genug und stark zurückgeschnitten wird, wird nie eine schöne volle Hecke.

Wann sollte die Buchenhecke geschnitten werden?

Der beste Zeitpunkt, um eine Buchenhecke stark zurück zu schneiden, ist im Mai oder Juni. Geben Sie der Pflanze nach dem Schneiden genügend Wasser. Düngen hilft der Pflanzen, sich zu regenerieren. Junge Pflanzen können Sie zum Ende des Sommers noch einmal in Form schneiden. Achten Sie dann jedoch darauf, dass es nachts noch nicht friert. Die Hecke braucht einige Zeit zur Regeneration. Daher sollten Sie nicht zu spät schneiden. Die Pflanze hat sonst nicht genügend Zeit, sich auf den Winter vorzubereiten. Die Pflanze sollte dann auch nicht mehr gedüngt werden. Das könnte den natürlichen Lebensrhythmus der Pflanze stören: Die Rotbuche bekommt neue Triebe, die bei Frost kaputt frieren.

Direkt eine volle Buchenhecke

Es ist für den Wachstum der Hecke also wichtig, dass man die Buchenhecke regelmäßig stark zurückschneidet. Wenn Sie lieber direkt eine volle, blickdichte Hecke haben möchten, sind Fertigheckenelemente die richtige Wahl. Alle Buchensorten in unserem Sortiment sind auch als Fertigheckenelemente verfügbar. Schauen Sie sich hier unsere verschiedenen Sorten an: